Deutsch English Europe&World

 Kunden-Login

Username 
Passwort

 Ersatzteil-Suche

Motomobil // Winter-Spezial // Winterschlaf

Thema: "Winterschlaf"

Vermutlich dürften die meisten von Euch ihre FORD-Schätzchen nicht der Unbill des Winterbetriebs aussetzen – auch wenn die Winter in unseren Breiten diesen Namen kaum noch verdienen. In Sachen „Einmotten“ oder „Überwintern“ wollen wir Euch daher auch gerne ein paar Sachen ans Herz legen.

Wenn Ihr Euch schon auskennt und es eilig habt:

Hier geht es zu den Artikeln, die wir im Zusammenhang mit dem Thema „Überwintern“ für sinnvoll halten.

 

 

Stellplatz
Das ideale Winterquartier ist trocken und gut belüftet. Eine Heizung wird sich in seiner Zweit-, Dritt- oder Viertgarage – oder „beim Bauern“ - nicht jeder leisten können, Kälte ist im Prinzip aber kein Problem – nur sollte die Raumtemperatur einigermaßen konstant bleiben. Gegen Feuchtigkeit helfen elektrische Luftentfeuchter, sofern Strom vorhanden, Granulat-Luftentfeuchter, oder auch ein Paar Säcke Katzenstreu.

Nochmal eine Ausfahrt…
Idealerweise macht Ihr eine letzte, größere Runde mit Eurem Liebling – gerne auch mit Eurem anderen Liebling auf dem Beifahrersitz. Der Motor sollte richtig warmgefahren sein und die Heizung den Innenraum ordentlich erwärmt haben. Auf diese Weise bekommt Ihr den Innenraum möglichst trocken, sodass er nach der Winterpause nicht müffelt; Nässe kann aus den Karosseriespalten abziehen und Kondenswasser im Auspuff wird abtransportiert.
Selbstverständlich sollte das Wetter dabei mitspielen, Nässe und Schnee stehen diesem Vorhaben entgegen.

Volltanken
Kurz vor dem Winter-Stellplatz (oder dem Bauern) fahrt bitte zur Tankstelle und tankt das Auto voll. In leeren Tanks bildet sich bei längerer Standzeit Nässe - einem Stahltank droht der Tod, und zu beschaffen ist er vermutlich nicht mehr. Bei vielen unserer Autos müsst Ihr dabei ohnehin immer und so auch jetzt Bleifrei-Ersatzadditiv beimischen; heute solltet Ihr auch an den Benzin-Stabilisator denken. Bei dieser Gelegenheit den Ölstand zu prüfen, ist hoffentlich sowieso selbstverständlich. Ob man vor einer Standzeit noch das Motoröl wechselt, ist eine Glaubensfrage – wenn es schon älter ist, sollte man das in Erwägung ziehen. Generell solltet Ihr daran denken, dass Motoren aus den 60er und auch 70er Jahren deutlich geringere Wechselintervalle haben!
Ebenfalls an der Tanke den Frostschutz im Kühler checken, auch wenn es im Winterlager warm ist und Ihr ja nur im Sommer fahrt. Das Frostschutzmittel beugt auch der Korrosion im Kühlsystem und im Motor vor und dient der Schmierung der  Wasserpumpe. Aus diesem Grunde sollte es auch regelmäßig ausgetauscht werden, alle 2-3 Jahre, und wenn Ihr relativ viel mit dem Alten fahrt, ruhig auch öfter checken!
Falls Ihr in Eurem Winterlager nicht selbst einen Kompressor stehen habt, nutzt den an der Tankstelle und erhöht den Reifendruck. Deutlich, 3 bis 4 bar sind ratsam, um sogenannte Standplatten – Abflachung im Profil- bei längerem Nicht-Bewegen zu verhindern. Es gibt auch spezielle Unterlegekeile, die den Reifen auf einem größeren Teil seines Umfangs abstützen und ihn so entlasten.

Waschen
Auch wenn außer Euch (und evtl. dem Bauern) niemand Euren Liebling vor die Augen bekommt, solltet Ihr ihn nicht ungepflegt abstellen. Wie jeder fahrbare Untersatz benötigt auch Euer Alt-Ford hin und wieder eine gründliche Wäsche. Da Ihr gerade an der Tankstelle seid, könntet Ihr dort vielleicht noch durch die Waschstraße fahren… Lieber aber nehmt nur den Dampfstrahler dort, um den schlimmsten Schmutz sachte von Karosserie, aus den Radhäusern und vom Unterboden zu waschen. Die gründliche Trockenreinigung innen und außen nehmt Ihr dann am abgestellten Fahrzeug vor und kümmert Euch um Lackpflege sowie die Pflege der Gummi- und Chromteile und des Innenraums.
Nur mal so – wenn in der Waschanlage ein paar Zierleisten abgerissen werden, werden die das ziemlich sicher nicht ohne Blessuren überstehen.

Abschied nehmen
Nun geht es in Richtung Winterlager – falls der Aufenthalt an der Tankstelle so lange gedauert hat, dass Motor und Innenraum wieder kalt geworden sind, bitte noch mal mit einem größeren Umweg. Im Lager angekommen (oder beim Bauern), stellt Ihr das Fahrzeug vernünftig ab – also so, dass es auch für den vorgesehen Zeitraum so stehen bleiben kann und nicht bewegt werden muss, wenn z.B. noch ein anderes Auto dazu kommt oder rausgefahren werden muss. Dies gilt natürlich besonders, wenn Ihr das Fahrzeug aufbockt, um die Federn zu entlasten.

Die Scheibenwischer anheben, damit die Gummis nicht an der Scheibe ankleben, Fenster einen Spalt offenlassen. Es schadet nichts, jetzt noch Tür- und Haubenscharniere sowie die diversen betroffenen Schlösser, Züge und Hebel zu schmieren. Zusätzlich kann man noch den Luftfiltereingang und das Auspuffendrohr mit einem ölgetränkten Lappen verschließen. Manch einer schwört auch darauf, die Zündkerzen herauszunehmen und ein Konservierungsmittel in die Brennräume zu spritzen.
Die Handbremse solltet Ihr nicht anziehen – sonst habt Ihr unter Umständen eine Immobilie in der Garage, wenn Hebel, Züge oder Backen festrosten.

Batterie erhalten und warten
Wenn Ihr ein Erhaltungsladegerät verwendet, spricht nichts dagegen, sie im Auto und angeschlossen zu laden. Andererseits ist ja einer der Vorteile unserer Klassiker, dass man die Batterie auch abklemmen kann, ohne hinterher wieder alle Systeme neu „anlernen“ zu müssen. Also vielleicht doch raus mit der Batterie, was den Vorteil hat, dass man sie eventuell auch mit nach Hause nehmen kann und sie dort alle 2-3 Monate mit einem normalen Ladegerät aufzuladen.
Bei nicht wartungsfreien Batterien ist der Flüssigkeitsstand zu überprüfen und ggf. mit destilliertem Wasser zu ergänzen. Niemals Batteriesäure nachfüllen!

 

An alles gedacht? Dann könnte man jetzt „bis bald“ sagen. Aber Achtung: Aus den Augen aus dem Sinn? Besser nicht. Die Winterpause bietet sich für fällige Wartungsarbeiten, Reparaturen oder geplante Umbauten an, so solche notwendig oder geplant sind. Ab einem bestimmten Alter - des Autos - empfiehlt es sich, auch bei größerer Entfernung immer wieder einmal vorbeizukommen. Motoren mit Dichtungen aus Filz oder Leder zum Beispiel müssen regelmäßig ein wenig an der Kurbelwelle gedreht werden, damit diese Dichtungen mit Öl getränkt werden und nicht austrocknen. Unsere Ford sind dafür aber meist zu modern.

Und je nach dem, wo das Schätzchen die nächsten Monate alleine verbringen muss, sollte man vielleicht auch dran denken, dass dessen Sicherheit und Wohlbefinden auch durch Fremdeinwirkung oder andere unvorhersehbare Faktoren beeinträchtigt werden können.

________________________________________

Wenn es so weit ist, geben wir Euch an dieser Stelle auch einige Hinweise dazu, wie der gute Alte nach seinem Winterschlaf wieder zum Leben erweckt werden sollte. Klar: Ein Ford springt fast immer problemlos an, aber schon jetzt so viel: Einfach losfahren ist nicht!

 Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer.

 Aktuelle Angebote

[Transit]
32,30 EUR
[Capri/Cortina/G...]
8,90 EUR
[Escort]
55,00 EUR
[Granada]
26,70 EUR

 Galerie

Viel Holz in der Hütte
Capri 280 restoration.
Kannst nicht haben.
Escort MK1 RS 2000
Taunuss
Konrad on TOUR 2
papas capri
77 Taunus
1600 Sport

 Schrauber-Forum

Perlich, 06.12.18 // 16:36
dully777, 06.12.18 // 13:16
Xaros, 30.11.18 // 20:39
Sternwerk, 27.11.18 // 15:35